Dekret Nr. 108 / 2008 Coll.
Regierungsverordnung zur Änderung des Regierungsdekrets Nr. 103 / 2003 Slg. über die Bestimmung der gefährdeten Gebiete und über die Verwendung und Lagerung von Düngemitteln und Düngemitteln, die Fruchtfolge und die Durchführung von Antierosionsmaßnahmen in diesen Gebieten, geändert durch das Regierungsdekret Nr. 219 / 2007 Slg.
Gültig
Verordnung
In Kraft seit 04.04.2008
Textfassungen:
04.04.2008
ANHANG
Regierungsverordnung
vom 25. Februar 2008
zur Änderung der Regierungsverordnung Nr. 103 / 2003 Slg. über die Bestimmung gefährdeter Gebiete und über die Verwendung und Lagerung von Düngemitteln und Düngemitteln, die Fruchtfolge und die Durchführung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in diesen Gebieten, geändert durch die Regierungsverordnung Nr. 219 / 2007 Slg.
Die Regierung bestellt gemäß § 33 Abs. 2 des Gesetzes Nr. 254 / 2001 Slg., über Wasser und über die Änderung bestimmter Gesetze (Wassergesetz), geändert durch Gesetz Nr. 20 / 2004 Slg.:
Die Regierungsverordnung Nr. 103 / 2003 Slg., über die Bestimmung der gefährdeten Gebiete und über die Verwendung und Lagerung von Düngemitteln und Düngemitteln und Düngemitteln, die Fruchtfolge und die Durchführung von Anti-Eissionsmaßnahmen in diesen Gebieten, geändert durch die Regierungsverordnung Nr. 219 / 2007 Slg., wird wie folgt geändert:
1. Absatz 1 einschließlich Titel und Fußnote 1 lautet wie folgt:
Grundbestimmungen
Mit dieser Verordnung werden die einschlägigen Bestimmungen der Europäischen Gemeinschaft 1) umgesetzt und gefährdete Gebiete und ein Aktionsprogramm für diese Gebiete festgelegt.
1) Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991 über den Schutz der Gewässer vor Verschmutzung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen.
2. Titel III, einschließlich Titel und Fußnoten Nr. 7 bis 13 lautet wie folgt:
Aktionsprogramm
Das Aktionsprogramm umfasst natürliche oder juristische Personen, die landwirtschaftliche Produktion in gefährdeten Gebieten betreiben und gemäß dem Landwirtschaftsgesetz (7) registriert sind (im Folgenden „Landwirtschaftsunternehmer“).
Definition der Begriffe
(1) Landwirtschaftliche Flächen im Sinne dieser Verordnung sind die ständig verwalteten landwirtschaftlichen Flächen. Ist ein landwirtschaftlicher Unternehmer in das Register der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen gemäß dem Gesetz über die Landwirtschaft (7) aufgenommen, so ist das landwirtschaftliche Paket der Bodenblock oder Teil des Bodenblocks nach den spezifischen Rechtsvorschriften (7). Ein Teil des Bodenblocks oder ein Teil davon mit einem Kultur- oder Kulturgutgemisch kann auch landwirtschaftliche Flächen sein.
(2) Stickstoffdünger im Sinne dieser Verordnung sind mineralische Düngemittel, die Stickstoff, organische Düngemittel, Organomineraldünger, Gülle und behandelter Schlamm enthalten. Stickstoffdünger sind
(a) mineralische Stickstoffdünger, nämlich mineralische Stickstoffdünger 8) und stickstoffhaltige Mineralstoffdünger 8),
b) Düngemittel mit schnell freigesetztem Stickstoff, d.h. Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel, Düngemittel
c) Düngemittel mit langsam freigesetztem Stickstoff, nämlich Düngemittel (9), wie Düngemittel und organische oder organo-mineralische Düngemittel (8), wobei das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff gleich oder größer als 10 ist;
d) geerntete pflanzliche Rückstände (11), insbesondere Stroh, Tempel, grüne Düngemittel und Graspflanzen;
e) den geänderten Plan 12).
Düngeverbotszeitraum
(1) Die Zeiträume, in denen die Verwendung von Stickstoffdüngern in gefährdeten Gebieten auf landwirtschaftlichen Flächen verboten ist, sind in Anhang 2 Tabelle 1 dieser Verordnung aufgeführt.
(2) Die in Absatz 1 genannte Düngeverbotsfrist gilt nicht für Fäkalien und Urin, die während der Weide oder während der anderen Zeit auf landwirtschaftlichen Flächen von Nutztieren hinterlassen werden, sowie für die Düngung von Nutzflächen (z.B. Gewächshäuser, Folien).
Verwendung von Stickstoffdüngern nach den Bodenklimabedingungen des Standorts
(1) Die Verwendung von Stickstoffdüngern wird nach den Bedürfnissen einzelner Kulturen an bestimmten Lebensräumen und nach Produktionsbedingungen bestimmt. Bei der Düngung einzelner Kulturen ist es erforderlich, die in Anhang 3 dieser Verordnung festgelegten Grenzwerte einzuhalten.
(2) Die Verwendung von Stickstoffdüngern auf Ackerland gemäß Tabelle 7 von Anhang Nr. 2 hängt von der Integration landwirtschaftlicher Flächen in eine der drei Anwendungsgebiete (Stufen I bis III) gemäß Anhang Nr. 2 der vorliegenden Verordnung unter Verwendung eines Systems bodengeschützter ökologischer Einheiten nach besonderen Rechtsvorschriften (10) ab.
(3) Gibt es mehrere bodengeschützte ökologische Einheiten innerhalb des landwirtschaftlichen Pakets, die zu verschiedenen Anwendungszonen oder zu anderen Gruppen von bodengeschützten ökologischen Einheiten gehören, so ist dieses landwirtschaftliche Paket unter Berücksichtigung der vorherrschenden Einstufung einzubeziehen. Die gleiche proportionale Darstellung verschiedener Gruppen von aggregierten organischen Einheiten auf Bodenbasis gilt immer für als strenger bewertete Maßnahmen.
(4) Wird die Düngung von mineralischen Stickstoffdüngern oder brennbaren Stickstoffdüngern auf Ackerland für nachfolgende Winterkulturen, Intercrops, zur Förderung des Strohabbaus oder für nachfolgende Frühjahrskulturen während des Zeitraums vom 15. Juni des betreffenden Kalenderjahres bis zum Beginn der in Anhang 2 Tabelle 1 genannten Düngeverbotsdauer durchgeführt, so können diese Düngemittel nur in einer der in Anhang 7 genannten Weise verwendet werden. Diese Bestimmung gilt nicht für die Düngung von Feldgemüse.
(5) Auf landwirtschaftlichen Parzellen mit kontaminierten Böden, die durch die Hauptbodeneinheiten 65 bis 76 definiert sind, dürfen keine Stickstoffdünger verwendet werden, es sei denn, sie wurden durch Drainage vermischt. Wurden diese landwirtschaftlichen Parzellen entwässert, so begrenzt die Verwendung von Stickstoffdüngern eine einzige Abgabe auf 80 kg Gesamtstickstoff / 1 ha. Bei Dauerrasen auf landwirtschaftlichen Parzellen mit flachen Böden oder Böden mit einem unentwickelten Bodenprofil, das durch die Hauptbodeneinheiten 37 bis 39 definiert ist, ist bei Verwendung von Stickstoffdüngern eine Einzeldosis von 80 kg Gesamtstickstoff / 1 ha begrenzt.
(6) Die Bestimmungen der Absätze 4 und 5 gelten nicht für Fäkalien und Urin, die während der Weide oder während eines anderen Aufenthaltes auf landwirtschaftlichen Flächen von Nutztieren hinterlassen werden.
Einschränkungen bei der Verwendung von organischem Stickstoff
(1) Im Durchschnitt darf der Gesamtstickstoff, der jährlich auf landwirtschaftliche Parzellen in organischen, Organomineral- und Viehdüngern angewendet wird, 170 kg / 1 ha nicht überschreiten, nur für die Düngung geeignete landwirtschaftliche Parzellen werden gegen diesen Durchschnitt gezählt.
(2) Als für die Düngung geeignete landwirtschaftliche Flächen werden alle vom Betrieb verwendeten landwirtschaftlichen Parzellen von
a) Bereiche landwirtschaftlicher Parzellen, die nicht befruchtet werden können, z.B. in der Nähe von Oberflächenwasser, im bebauten Gebiet der Gemeinde oder in den Schutzzonen der Wasserressourcen;
b) nicht genutzte Flächen, Aale und Boden.
(3) Die Berechnung der verwendeten Stickstoff-/ 1 ha-Dosierung erfolgt nach den Angaben über die Gesamtstickstoffaufnahme in eingesetzten organischen und Organomineraldüngern und Viehdüngern (11) oder auf der Grundlage der Stickstofferzeugung in Faeces und Urin und gegebenenfalls Faeces von Nutztieren gemäß den spezifischen Rechtsvorschriften11).
(4) Bei Anwendung der Berechnung auf der Grundlage der Stickstofferzeugung in Faeces und Urin und gegebenenfalls Gülle von Nutztieren gemäß Absatz 3
a) die tatsächliche Dauer der Zucht (durchschnittliche Tierbestände im Laufe des Jahres) wird für jede Tierkategorie berücksichtigt;
b) die Menge des von den Tieren erzeugten Stickstoffs durch die Menge an Stickstoff in Faeces und Urin oder Truss11;
c) die anschließenden Stickstoffverluste können in offenen Gebieten, Stallungen und Güllelager bei 35 % für Wurfpflanzen, 15 % für die Gülleproduktion und 50 % für die Geflügelzucht im Freien oder für Wurf in Hühnerkäfigen, je nach eingesetzter Technik, abgezogen werden.
(5) Bis zu der in Absatz 1 genannten Grenze
a) die Stickstoffzufuhr bei der Verwendung von behandeltem Schlamm nach dem Abfallgesetz (12) berechnet;
b) die Stickstoffzufuhr aus den geernteten pflanzlichen Rückständen nicht berücksichtigt.
(6) Die Verwendung von Düngemitteln, die nicht zur Düngung in dem Betrieb verwendet werden, in dem sie hergestellt wurde, insbesondere in Verkehr gebracht, in organische Düngemittel in Kompostierung und Biogasproduktion verarbeitet werden, muss mit Reinigungstechnologien zur Beseitigung von Ausscheidungen oder sonstigen Düngemitteln dokumentiert werden. Auch das Inverkehrbringen von organischen Düngemitteln aus der Verarbeitung von Düngemitteln sollte dokumentiert werden.
Lagerung von Stickstoffdüngern in gefährdeten Gebieten
(1) Die Kapazität der Lagerflächen für die Gülle ist in den spezifischen Rechtsvorschriften11 festgelegt; die Kapazität dieser Lagerflächen muss ausreichen, um die Gülle während der Düngeverbotsperiode gemäß Anhang 2 Tabelle 1 dieser Verordnung und während eines Zeitraums, in dem es nicht möglich ist, im Hinblick auf die Boden- und Klimabedingungen des gefährdeten Gebietes und der Kulturpflanzen (9) zu düngen.
(3) Feste Gülle und feste organische Gülle aus Gülle, die vom landwirtschaftlichen Betreiber zur Düngung hergestellt werden, können für einen Zeitraum von 12 Monaten auf landwirtschaftlichen Flächen gelagert werden. Der im ersten Satz genannte Dünger kann mindestens vier Jahre nach dem Anbau des Bodens dieses landwirtschaftlichen Parzelles an demselben Ort des landwirtschaftlichen Parzelles hinterlegt werden. Die Lagerung von Düngemitteln ist nur an den im genehmigten Notfallplan (13) angegebenen Stellen möglich, wenn
a) die Sicherheit der Oberflächen- und Grundwasserqualität gewährleisten;
b) der Komplex mindestens 50 m vom Oberflächenwasserkörper entfernt ist;
c) der Komplex, der nicht durch Drainage gemischt wurde, ist nicht zulässiges Land gemäß Tabelle 6 von Anhang 2 dieser Verordnung, es ist nicht durch Boden verunreinigt, wie durch die Hauptbodeneinheiten 65 bis 76 definiert.
d) Gülleabfluss und Oberflächenwasserzufluss werden durch Ausgraben von Schalen mit einer Tiefe von mindestens 0,4 m in der Steigung unterhalb und oberhalb des Komplexes verhindert;
e) die feste Gülle in einer Schicht auf einer Mindesthöhe von 1,5 m, mit der Orientierung des Komplexes auf einer längeren Seite nach hinten abgesetzt wird.
Kornrotation in gefährdeten Gebieten
(1) Beim Anbau von Einjahreskulturen ist es notwendig, Vermittler ohne Kulturen zu begrenzen, um die Bodenerosion zu reduzieren und die Nährstofflaugung zu reduzieren.
(2) Für die Erneuerung der Dauerrasenfläche und nach dem Klee müssen nachfolgende Kulturen innerhalb der nächsten agrotechnischen Periode gesät werden. Wenn dem Kleeblatt eine Frühlingsfrucht folgt, sollte die Kleefrucht so bald wie möglich im Herbst ausgesät werden.
Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen
(1) Auf landwirtschaftlichen Parzellen mit landwirtschaftlichen Flächen, die auf Böden mit Erosion bedroht sind, wie in Anhang Nr. 2 Tabelle 6 der vorliegenden Verordnung festgelegt, werden entsprechende agrotechnische Antierosionsmaßnahmen durchgeführt, die den Bedingungen des Betriebes, insbesondere Plantagen, Bodenbehandlung mit organischen Rückständen, die auf der Bodenoberfläche verbleiben, Mulchen, Einsaugen in eine Kultur oder Stummel, Einsäuben in eine grobe Furche oder unterbrochene Nachbildung entsprechen.
(2) Aus Gründen des Bodenschutzes gegen Erosion und Verschmutzungswasser dürfen auf landwirtschaftlichen Parzellen mit einem Gradienten von mehr als 7 Grad, direkt neben oder weniger als 25 Metern von den Oberflächenwasserkörpern, nicht breitgefächerte Kulturen wie Mais, Sonnenblumen, Soja, Bohnen, Kartoffeln angebaut werden.
(3) Kein Stickstoffdünger ist auf landwirtschaftlichen Parzellen mit Nutzflächen von mehr als 12 Grad zu verwenden, ausgenommen feste Düngemittel und feste organische Düngemittel, die innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Anwendung in den Boden gebracht werden. Diese Bestimmung gilt nicht für zurückgehaltene pflanzliche Rückstände.
(4) Auf landwirtschaftlichen Parzellen mit Dauerrasen mit einem Gradienten von mehr als 7 Grad begrenzt die Verwendung von Stickstoffdüngern eine Einzeldosis pro 80 kg Gesamtstickstoff / 1 ha. Diese Bestimmung gilt nicht für die Lieferung von Stickstoff in Füttern und Urin für Weidetiere oder für einen anderen Aufenthalt auf Dauergrünland.
Management auf landwirtschaftlichen Parzellen neben Oberflächenwasserkörpern
Auf landwirtschaftlichen Parzellen, die direkt an die Oberflächenwasserkörper angrenzen:
(a) mindestens 3 m von der Küste entfernt ein nicht befruchtetes Bodenschutzband aufrechtzuerhalten;
b) bei landwirtschaftlichen Parzellen mit einem Gradienten von mehr als 7 Grad ein Schutzband von mindestens 25 m von der Küste ohne Verwendung von flüssigen Düngemitteln mit schnell freigesetztem Stickstoff erhalten; Dies gilt nicht für Fäkalien und Urin, die von Nutztieren während der Weide oder während eines anderen Aufenthaltes auf Dauerrasen hinterlassen werden.
7) Gesetz Nr. 252 / 1997 Slg., über Landwirtschaft, geändert.
8) Dekret Nr. 474 / 2000 Coll. zur Festlegung von Anforderungen an Düngemittel.
9) Gesetz Nr. 156 / 1998 Slg., über Düngemittel, Bodenhilfen, pflanzliche Beihilfen und Substrate sowie über agrochemische Prüfungen landwirtschaftlicher Böden (Fertilisers Act), geändert.
10) Dekret Nr. 327 / 1998 Slg., zur Festlegung der Merkmale des Bodens und des Verfahrens für ihre Verwaltung und Aktualisierung, geändert durch Dekret Nr. 546 / 2002 Slg. Dekret Nr. 26 / 2007 Slg., Durchführungsgesetz Nr. 265 / 1992 Slg., zur Eintragung von Eigentumsrechten und anderen Eigentumsrechten, geändert, und das Gesetz des tschechischen Nationalrats Nr. 344 / 1992 Sl., über die Tschechische Republik.
11) Verordnung Nr. 274 / 1998 Slg., über die Lagerung und Verwendung von Düngemitteln, geändert.
12) Artikel 32 des Gesetzes Nr. 185 / 2001 Slg., über Abfälle und über die Änderung bestimmter anderer Gesetze, geändert durch Gesetz Nr. 317 / 2004 Slg.
13) § 39 des Gesetzes Nr. 254 / 2001 S., über Wasser und über die Änderung bestimmter Gesetze (Wassergesetz), geändert durch Gesetz Nr. 20 / 2004 S. Verordnung Nr. 450/2005 Slg. über die Formalitäten für die Behandlung fehlerhafter Stoffe und die Formalitäten für den Notfallplan, die Art und Umfang der Meldung von Unfällen, ihre Beseitigung und die Beseitigung ihrer schädlichen Folgen.
3. Anhang 2 erhält folgende Fassung:
"Anhang Nr. 2 zum Regierungsdekret Nr. 103 / 2003 Coll.
Dauer des Verbots der Verwendung von Stickstoffdüngern auf landwirtschaftlichen Flächen, der Errichtung von Anwendungszonen, mit Erosions- und Düngungsmethoden bedrohten Böden
Tabelle 1
Dauer des Verbots der Verwendung von Stickstoffdüngern auf landwirtschaftlichen Flächen
| Zemědělský pozemek s pěstovanou plodinou nebo připravený pro založení porostu plodiny | Období zákazu hnojení | ||
|---|---|---|---|
| Plodina nebo kultura | Klimatický region* | Hnojiva s rychle uvolnitelným dusíkem | Minerální dusíkatá hnojiva |
| Plodiny na orné půdě (mimo travních a jetelovinotravních porostů), trvalé kultury | 0 - 5 | 15. 11. - 31. 1. | 1. 11. - 31. 1. |
| 6 - 9 | 5. 11. - 28. 2. | 15. 10. - 15. 2. | |
| Travní (jetelovinotravní) porosty na orné půdě, trvalé travní porosty | 0 - 5 | 15. 11. - 31. 1. | 1. 10. - 28. 2. |
| 6 - 9 | 5. 11. - 28. 2. | 15. 9. - 15. 3. | |
| Používání hnojiv s pomalu uvolnitelným dusíkem** na orné půdě je zakázáno v období 1. 6. – 31. 7. (toto ustanovení neplatí v případě následného pěstování ozimých plodin a meziplodin) a v období 1. 12. – 31. 1. | |||
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit.
* * gilt auch für behandelte Schlamme
Tabelle 2
I. Anwendungsgebiet
| Klimatický region* | Hlavní půdní jednotka** | Účelová charakteristika půd |
|---|---|---|
| 0, 1, 2, 4 | bez ohledu na sklonitost: 01 - 03, 20, 56 pouze při sklonitosti nepřevyšující 7 stupňů: 08 - 11, 19, 24, 25 | sušší oblasti, zejména s jarními přísušky, s převážně hlubšími, středně těžkými až těžšími půdami, charakterizovanými nepromyvným vodním režimem |
| 0, 1 | 06, 07 |
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * 2. und 3. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit.
Tabelle 3
II. Anwendungsgebiet
| Klimatický region* | Hlavní půdní jednotka** | Účelová charakteristika půd |
|---|---|---|
| všechny ostatní bonitované půdně ekologické jednotky, které nepatří do I. ani III. aplikačního pásma | převažující část území České republiky, se středním množstvím srážek, středními až lehčími půdami, charakterizovanými periodicky promyvným vodním režimem | |
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * 2. und 3. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit.
Tabelle 4
III. Anwendungsgebiet
| Číslo | Klimatický region* | Hlavní půdní jednotka** | Účelová charakteristika půd |
|---|---|---|---|
| Základní zařazení půd do III. aplikačního pásma | |||
| 1 | 0 - 3 | 04 | lehké písčité půdy, silně propustné, s výsušným režimem |
| 2 | 0 - 3 | 05 | půdy na velmi propustném podloží |
| 3 | 0 - 9 | 16, 17, 21 - 23, 31 | lehké písčité půdy |
| 4 | 8 - 9 | 08, 34 - 36, 56 | půdy ve vyšších polohách, s vysokým množstvím srážek |
| Do III. aplikačního pásma jsou zařazeny i zvlášť vyčleněné půdy s degradačními procesy a deficitní půdy, pokud jsou zemědělsky využívány | |||
| 1 | 0 - 9 | 37 | mělké půdy, převážně výsušné |
| 2 | 0 - 9 | 38 | mělké půdy s lepší vododržností než HPJ 37 |
| 3 | 0 - 9 | 39 | půdy s nevyvinutým půdním profilem a nepříznivými vláhovými poměry |
| 4 | 0 - 9 | 13, 18, 26 - 30, 32, 33, 55 | propustné půdy |
| 5 | 0 - 9 | 44, 47 - 54, 58, 59, 62 - 64 | převážně půdy se sklonem k dočasnému zamokření |
| 6 | 0 - 9 | 65 - 76 | zamokřené půdy převážně s nepříznivým vodním režimem |
| Do III. aplikačního pásma jsou zařazeny i půdy ohrožené erozí uvedené v tabulce č. 6 | |||
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * 2. und 3. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit.
Tabelle 5
III. Anwendungsgebiet - Definition von Böden mit hohem Risiko der Infiltration (1. und 2. Kategorien der Infiltration)
| Číslo | Klimatický region* | Hlavní půdní jednotka** | Kombinace údajů o sklonitosti a expozici, skeletovitosti a hloubce půdy*** |
|---|---|---|---|
| 1 | 0 - 3 | 04 | 01, 11 |
| 2 | 0 - 3 | 05 | 01 |
| 3 | 2 | 17 | 00, 10, 20, 30 |
| 4 | 3 - 7 | 17 | 00, 10 |
| 5 | 1 - 9 | 18, 48 | 14 |
| 6 | 0 - 8 | 21 | 10, 12, 13, 43, 53 |
| 7 | 1 - 7 | 26, 28, 33 | 04 |
| 8 | 0 - 7 | 27, 29, 30 | 04,14 |
| 9 | 1 - 3 | 31 | 01, 04, 11, 14, 21, 24, 31, 34, 41, 44, 51, 54 |
| 10 | 4 - 7 | 31 | 01, 04, 11, 14, 41, 44, 51, 54 |
| 11 | 0 - 3 | 32 | 04, 24, 34 |
| 12 | 4 - 7 | 32 | 04, 14 |
| 13 | 8 - 9 | 34, 36 | 04, 24, 34 |
| 14 | 8 | 35 | 04 |
| 15 | 0 - 9 | 37, 38 | 15, 16, 45, 46, 55, 56 |
| 16 | 0 | 39 | 09, 16, 19, 29, 39, 49, 59, 69 |
| 17 | 1 - 9 | 39 | 09, 19, 29, 39, 49, 59, 69 |
| 18 | 0 - 9 | 40, 41 | 68, 78, 89, 99 |
| 19 | 0 - 9 | 55 | 00 |
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * 2. und 3. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * * 4. und 5. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit
Böden in der in Tabelle 5 nicht aufgeführten 3. Anwendungszone gelten als mittelschweres Infiltrationsrisiko.
Tabelle 6
Böden durch Erosion bedroht
| Číslo | Klimatický region* | Hlavní půdní jednotka** | Účelová charakteristika půd nebo podmínky jejich zařazení |
|---|---|---|---|
| 1 | 0 - 9 | 08 - 11, 13 - 16, 19, 24 - 26, 43, 47 - 49 | zařazení půd pouze při sklonitosti převyšující 7 stupňů |
| 2 | 0 - 9 | 40, 41 | půdy se sklonitostí převyšující 12 stupňů |
Erläuterungen:
* 1. Code der bodengeschützten ökologischen Einheit
* * 2 und 3. Ziffern des Codes der bodengeschützten ökologischen Einheit.
Tabelle 7
Methode der Düngung mit mineralischen Stickstoffdüngern oder mit schnell freigesetztem Stickstoff auf Ackerland während des Zeitraums vom 15. Juni bis zum Beginn der in Anhang 2 Tabelle 1 der vorliegenden Verordnung genannten Düngeverbotsperiode
| Podmínka hnojení | I. aplikační pásmo | II. aplikační pásmo | III. aplikační pásmo | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a) půdy se středním rizikem infiltrace | b) půdy s vysokým rizikem infiltrace | |||||||
| A | B | A | B | A | B | A | B | |
| k ozimé plodině následující po obilnině | 60 | 120 | 50 | 100 | 40 | 80 | 20 | 0 |
| k ozimé plodině následující po jiné předplodině než je obilnina | 40 | 80 | 20 | 0 | 15 | 0 | 10 | 0 |
| k meziplodinám, s výjimkou čistých porostů jetelovin a luskovin nebo k podpoře rozkladu slámy, s výjimkou slámy luskovin a olejnin | 60 | 120 | 50 | 100 | 40 | 80 | 0 | 80 |
| pro následné jarní plodiny* | 0 | 120 | 0 | 100 | 0 | 100** | 0 | 0 |
Erläuterungen:
A. max. Stickstoffzufuhr in mineralischen Stickstoffdüngern, in kg N.ha-1
B. max. Stickstoffzufuhr in Düngemitteln mit schnell freigesetztem Stickstoff, in kg N.ha-1
* Die Verwendung von Gülle mit schnell freigesetztem Stickstoff ist nur zwischen dem 15. Oktober und dem Beginn der Düngeverbotsfrist gemäß Tabelle 1 dieses Anhangs möglich.
* * nur mit Nitrifikationsinhibitor.
4. Der folgende Anhang 3 wird angefügt:
"Anhang 3 zum Regierungsdekret Nr. 103 / 2003 Coll.
Crop Düngungsgrenzen
| Plodina | Limit hnojení* v kg N/1 ha |
|---|---|
| pšenice ozimá | 220 |
| pšenice jarní | 160 |
| žito ozimé | 150 |
| ječmen ozimý | 180 |
| ječmen jarní | 150 |
| oves | 150 |
| triticale | 160 |
| kukuřice na zrno | 260 |
| luskoviny** | 70 |
| brambory sadbové | 170 |
| brambory konzumní | 200 |
| brambory průmyslové | 220 |
| cukrovka | 220 |
| krmná řepa | 200 |
| řepka ozimá | 240 |
| slunečnice | 160 |
| mák | 120 |
| len | 100 |
| kukuřice na siláž | 260 |
| jetel | 0 |
| vojtěška | 0 |
| trávy na orné půdě | 200 |
Erläuterungen:
* Die Düngungsgrenze umfasst Gesamtstickstoff aus Mineraldüngern und die Menge an Stickstoff, die aus der Viehdüngerkultur und organischen und Organomineraldüngern oder behandeltem Schlamm zur Verfügung steht.
Stickstoff, der zur Strohzersetzung verwendet wird, darf nicht gegen die Grenze der Stickstoffzufuhr für die anschließend angebauten Kulturen gezählt werden.
Zur Beurteilung der Düngegrenze werden 40 % des gesamten Stickstoffeintrags und 60 % des gesamten Stickstoffeintrags für Düngemittel mit langsam freigesetztem Stickstoff und behandeltem Schlamm gezählt und 60 % des gesamten Stickstoffeintrags für Düngemittel mit schnell freigesetztem Stickstoff. Daher wird zur Beurteilung der Düngegrenze im ersten Jahr nach der Anwendung dieser Düngemittel, organischer und organomineralischer Düngemittel und gegebenenfalls behandelter Schlamm nur die direkte Anwendung von Stickstoff berücksichtigt.
Für die Bestimmung der Stickstoffaufnahme in der Gülle tierischen Ursprungs werden die Daten, die durch eigene Analysen oder Daten aus Anhang 2 des Erlasses Nr. 274 / 1998 Coll gewonnen wurden, ermittelt.
* * Im Falle von Hülsenfrüchten darf eine Stützdosis von Stickstoff 70 kg / 1 ha nicht überschreiten.
Effizienz
1. Diese Regierungsverordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung in Kraft.
2. Artikel I Absatz 2 in Bezug auf Artikel 9 Absätze 2 und 4 wird am 1. Januar 2014 wirksam.
3. Artikel I Absatz 2 in Bezug auf Artikel 9 Absatz 1 läuft am 1. Januar 2014 aus.
Ministerpräsident:
Ing. Topolánek v. r.
Stellvertretender Ministerpräsident und Umweltminister:
RNDr. Bursík v. r.
Minister für Landwirtschaft:
Mgr. Gandalovich v. r.
Melden Sie sich an für Notizen, Favoriten und Benachrichtigungen
Informationen zur Vorschrift
| Zitierung | Regierungsdekret Nr. 108 / 2008 Slg., zur Änderung des Regierungsdekrets Nr. 103 / 2003 Slg., über die Einrichtung von gefährdeten Gebieten und über die Verwendung und Lagerung von Düngemitteln und Düngemitteln, die Fruchtfolge und die Umsetzung von Antierosionsmaßnahmen in diesen Bereichen, geändert durch das Regierungsdekret Nr. 219 / 2007 Slg. |
|---|---|
| Art der Vorschrift | Verordnung |
| Autor | - |
| Sammlung | Gesetzessammlung |
| Verkündungsdatum | 04.04.2008 |
|---|---|
| In Kraft seit | 04.04.2008 |
| In Kraft bis | - |
| Status | Gültig |
Der Wortlaut der Vorschrift hat informativen Charakter.
Kommentare 0